Kampagne - Klicke Gemeinsames
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DIE INITIATIVE

STRICH DURCH VORURTEILE

Gemeinsam mit den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga startete die DFL Stiftung im März 2018 eine umfassende Initiative gegen Diskriminierung jeder Art. Startschuss war eine bundesweite Medienkampagne mit Bundesliga-Spielern und Kuratoren der DFL Stiftung, die sich für ein faires Miteinander in der Gesellschaft einsetzen. Vom 16.-19. März veranstalteten die DFL Stiftung und der Profifußball einen ligaweiten Aktionsspieltag unter dem Motto „Strich durch Vorurteile“. Das Herzstück der Initiative bildet das Wirken an der Basis, die Projektarbeit. 36 Integrationsprojekte aus dem Umfeld der Clubs wurden im Rahmen des Spieltags der Öffentlichkeit vorgestellt und werden im Nachgang mit diversen Maßnahmen unterstützt und begleitet.

DER SPIELTAG

Spieler aus knapp 60 Nationen stehen jede Woche in der Bundesliga und der 2. Bundesliga gemeinsam auf dem Rasen. Mit dem 27. Spieltag der Saison 2017/2018 unter dem Motto „Strich durch Vorurteile“ positionierten sich alle 36 Clubs zu Vielfalt und einem vorurteilsfreien Miteinander.

Damit setzte der deutsche Profifußball bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2015 ein deutliches Zeichen. Wir sind der festen Überzeugung: Vorurteile und daraus resultierende Diskriminierung und Ausgrenzung haben im Fußball und unserer Gesellschaft keinen Platz.

Mit vielfältigen Aktionen in allen Stadien der Bundesliga und der 2. Bundesliga traten die Clubs gemeinsam für ein friedliches Miteinander ein – auf dem Spielfeld genauso wie auf den Tribünen. Neben der gemeinsamen Positionierung gegen Spaltkräfte unserer Gesellschaft stellten die 36 Proficlubs am 27. Spieltag je ein Projekt aus ihrem Umfeld der Öffentlichkeit vor, dass sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt.

Strich durch Vorurteile - Der Spieltag
Christian Seifert, Geschäftsführer DFL Deutsche Fußball Liga GmbH
Mit der Botschaft «Strich durch Vorurteile» tritt der Profifußball den Spaltkräften in unserer Gesellschaft mit einer klaren Haltung entgegen.

Christian Seifert, Geschäftsführer DFL Deutsche Fußball Liga GmbH

DIE KAMPAGNE

DIE IDEE

Bereits 2015 riefen Spieler der Bundesliga und Nationalspielerin Nadine Kessler in TV-Spots und Print-Anzeigen im Rahmen der Integrationsinitiative des Deutschen Fußballs dazu auf, einen Strich durch Vorurteile zu machen und sich Ausgrenzung und Diskriminierung entschlossen entgegenzustellen.

Drei Jahre später ist dieser Appell aktueller denn je. Denn der Zusammenhalt unserer Gesellschaft wird heute wieder auf die Probe gestellt. Wir sehen uns großen Herausforderungen gegenüber: Migration, Integration, lautstarke Dogmatiker und Populisten. Die richtige Reaktion ist aus Sicht der DFL Stiftung klar: Es ist die Besinnung auf und die Betonung von Gemeinsamkeiten.

Strich durch Vorurteile - Die Kampagne

DIE UMSETZUNG

Der Aufruf zu einer klaren Haltung gegen Diskriminierung jeder Art erfolgt auch 2018 auf besondere Weise: Jeder Spot greift zwei Begriffe wie Diskriminierung und Ausgrenzung auf, die eine unmittelbare Folge von Vorurteilen sind. Aber auch positive Begriffe wie Toleranz und Miteinander, die ein Ausdruck von Geschlossenheit und Zusammenhalt sind, spielen eine wichtige Rolle.

Was auf den ersten Blick nicht zu sehen ist, ist ein klares Statement in jedem Begriff. „Nie“ darf DiskrimiNIErung passieren. AUSgrenzung stellen wir ins „Aus“. Wir besinnen uns auf Gemeinsames und erkennen in der Vielfalt unserer Gesellschaft eine Stärke. Deshalb schalten wir TolerANz und das MiteinANder „AN“. Unter klicke-gemeinsames.de stellen wir gemeinsam mit den Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga 36 Projekte vor, die für genau diese Werte Tag für Tag einstehen.

DIE PROTAGONISTEN

Egal ob Profifußballer, Sportjournalist oder Sänger – sie alle machen einen „Strich durch Vorurteile“. Denn sie wissen, dass ein starkes Team meist aus unterschiedlichen Typen zusammengesetzt ist und Erfolg nur gemeinsam erreicht werden kann. Für Manuel Neuer, Naldo, Kevin-Prince Boateng, Wolfgang Niedecken und Marcel Reif war sofort klar, dass sie die Initiative der DFL Stiftung unterstützen. Sie haben persönliche Erfahrungen mit dem Thema Diskriminierung gemacht und verbinden eigene Gedanken mit der Kampagne „Strich durch Vorurteile“.

Strich durch Vorurteile - Kevin-Prince Boateng

PRINCE BOATENG

Fußball-Profi Eintracht Frankfurt

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Strich durch Vorurteile - Naldo

NALDO

Fußball-Profi FC Schalke 04 und Integrationspate der DFL Stiftung

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Strich durch Vorurteile - Manuel Neuer

MANUEL NEUER

Fußball-Profi FC Bayern München und Pate der DFL Stiftung

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Strich durch Vorurteile - Marcel Reif

MARCEL REIF

Journalist und Kurator der DFL Stiftung

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Strich durch Vorurteile - Wolfgang Niedecken

WOLFGANG NIEDECKEN

Sänger und Kurator der DFL Stiftung

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Wer mich kennt, weiß, wie ich zum Thema Diskriminierung stehe und wie ernst es mir damit ist. Ich freue mich, dass sich mit mir auch weitere Bundesliga-Spieler und Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben für ein faires Miteinander einsetzen.

Kevin-Prince Boateng, Fußball-Profi von Eintracht Frankfurt

Strich durch Vorurteile - Kevin-Prince Boateng

DIE PROJEKTE

Laut einer Studie der Sporthochschule Köln und der Deutschen Sporthilfe wird Leistungssportlern von 85 Prozent der Bevölkerung eine Vorbildfunktion zugeschrieben. Diesen Einfluss möchten wir nutzen, um etwas in den Köpfen der Menschen zu bewegen. Die öffentliche Aufmerksamkeit auf beispielhafte Projekte zu lenken, ist das eine, tatsächliche Hilfestellung zu geben, das andere. Ziel der Initiative „Strich durch Vorurteile“ ist es, beides zu leisten.

Alle 36 Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga setzen sich laut der 2017 erschienenen zweiten Studie zum freiwilligen gesellschaftlichen Engagement des Profifußballs im Rahmen zahlreicher Projekte für das gesellschaftliche Miteinander ein. Mit dem Spieltag „Strich durch Vorurteile“ möchten die DFL Stiftung und der deutsche Profifußball auch kleinen Projekten, die sich um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft verdient machen, eine öffentliche Bühne geben. Auf klicke-gemeinsames.de stellen die 36 Proficlubs deshalb je ein solches Projekt aus ihrem unmittelbaren Umfeld vor.

Dabei soll es aber nicht bleiben: Die 36 von den Proficlubs ausgewählten Projekte werden über den Aktionsspieltag hinaus von der DFL Stiftung, ihren Partnern und den Clubs begleitet. Neben der kommunikativen Unterstützung erhalten die Projekte und ihre Helfer auch im Nachgang verschiedene Vernetzungsangebote und Qualifizierungsmaßnahmen.

Strich durch Vorurteile - Die Projekte
Nach dem Aktionsspieltag hört unsere Unterstützung nicht auf. Alle 36 vorgestellten Projekte werden gemeinsam von der DFL Stiftung und den Profi-Clubs weiter qualifiziert, untereinander vernetzt und kommunikativ begleitet.

Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der DFL Stiftung

Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der DFL Stiftung

DAS GESELLSCHAFTLICHE ENGAGEMENT DES PROFIFUSSBALLS

Mehr als 28 Millionen Euro setzen die DFL Stiftung, die Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga und ausgewählte Spielerstiftungen jährlich für die Gesellschaft ein. Mit diesen Mitteln werden über 450 Projekte pro Jahr unterstützt. Der Trend ist deutlich positiv: Die DFL Stiftung und die Clubs haben ihren Einsatz in den vergangenen Jahren um mehr als 40 Prozent gesteigert.

21 der 36 Proficlubs haben ihre Maßnahmen inzwischen in einer eigenen Organisationsstruktur gebündelt und verstetigt. Das ist ein klares Signal. Der Profifußball bekennt sich zu seinem gesellschaftlichen Engagement und baut es sukzessive aus.

Mehr zum Einsatz des Profifußballs und der DFL Stiftung für das Gemeinwohl finden sie unter www.dfl-stiftung.de

JÄHRLICHES ENGAGEMENT IN ZAHLEN

28

Mio.€ Einsatz für die Gesellschaft

450

unterstützte Projekte

1,1

Mio. Menschen unterstützt